M3 Campixx – Recap | Annika vom Manhattan Team

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„Annika, grins ma‘!“

Hallo, ich bin Annika und arbeite als SEM-Consultant am und mit dem Manhattan Tool. Dieses Jahr durften mein Kollege Daniel (aus der Entwicklung) und ich an der M3 Campixx am Berliner Müggelsee teilnehmen. Im Folgenden hab ich mal alle persönlichen Eindrücke zusammengefasst, nachdem ich Zeit hatte, alles ein bisschen sacken zu lassen. Viel Spaß!

 

Die Anreise
Alles für den Dackel, alles für den Club und der frühe Vogel fängt den Wurm! Ich bin tatsächlich um 4:25 Uhr aufgestanden, um genügend Zeitpolster bis zum Flug nach Berlin zu haben. Gegen 9 Uhr – und pünktlich zur Anmeldung – sind wir dann im Hotel angekommen, das doch recht weit außerhalb lag. Gott sei Dank gibt es ja Taxis – oder Taxen? Von der Stadt hab ich leider nicht viel gesehen – mal abgesehen von den Autobahnen.

 

Das Hotel

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Hier mal ein paar Eindrücke

Unser Hotel lag  in einem bewaldeten Gebiet rund um den Großen Müggelsee. Die Gegend ist wirklich schön – und, was noch viel wichtiger ist, wir hatten richtig Glück mit dem Wetter. Das Hotel selber ist etwas rustikaler, dafür aber sauber und ordentlich. Die Zimmer waren in Ordnung, reichten dicke zum Schlafen und Duschen. Den Rest des Tages war ich eh unterwegs 🙂

 

 

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Ich bin vernetzt!

Samstag – „Los geht’s!“
9:00 – 10:00 Uhr: Begrüßung. Erst einmal den Weg in den entsprechenden Raum finden – puh! Die M3 Campixx ging mit einer kurzen Erläuterung des Grundgedankens und einem kleinen Networking-Spiel los. Nette Idee und ein riesen Faden-Chaos, denn Marco warf einfach mal Wollknäuel in die Massen und ließ die neonfarbenen Woll-Kugeln hin und her werfen. Ein Netz aus Fäden entstand, der Einstieg zum Networking!

Den ersten Slot habe ich ehrlich gesagt ausgesetzt, ich musste einfach mal eben kurz ausspannen. Das ist bei einer solchen Kulisse tatsächlich relativ einfach: Einfach mal eben auf die Terrasse setzen oder ein kleines Stück am See entlang gehen.

11:45 – 12:30 Uhr: „Kreativität, Ideen und Innovationen sind niemals Zufall!“ von Benno van Aerssen. Hier ein paar meiner Schlüssel-Erkenntnisse: Um Ideen zu haben, bedarf es also immer einer Fragestellung – die kann unter Umständen auch schon ziemlich lange zurückliegen. Das Verständnis von Innovation ist Ausgangsbasis für ein erfolgreiches Arbeiten: Innovationen, die Märkte revolutionieren, lösen Probleme, die der Kunde noch gar nicht erkannt hat. Neue Potentiale durch neue Blickwinkel: Ich versetze mich in andere Rollen, ich verändere meinen physischen Standort, ich bringe alles aus meinem Kopf aufs Papier. Je mehr Ideen ich habe, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass viele gute dabei sind. Klingt alles irgendwie einleuchtend, oder? Fand ich auch! Lieber Benno, tut mir leid, wenn ich das umfangreiche Thema jetzt so verkürzt widergebe – ich könnte Seiten mit dem füllen, was ich gelernt habe!

14:00 – 14:45Uhr: „Onlinethinketing“ mit Karl Kratz. Wie ihr euch vorstellen könnt, war der Raum ordentlich voll. Und ich war mittendrin. Wir haben uns auf eine andere bzw. weiterführende Art des Denkens eingelassen und uns mit dem Grundsatz „Teilen & Schenken“ anhand zweier Beispiele auseinandergesetzt. „Teilen & Schenken“ kann ordentlich in die Hose gehen, aber auch unschätzbaren Wert haben – auch für Unternehmen. Ich liebe diese Art zu denken!

15:15 – 16:00: „Anonym oder Personalisiert – Zukünftige Fußspuren im Internet“ von Jens Altmann, dem Mann mit der falschen Google Glass. Das Thema liegt nahe und kam auch in der Diskussion im Anschluss auf: Gefunden werden im Internet oder gläserner Mensch? Ich persönlich habe bei solchen Diskussionen immer George Orwell im Kopf, aber es ist wirklich erfrischend, Meinungen von vielen verschiedenen Menschen zu hören, die sich alle mit dieser Thematik auseinander gesetzt haben. Auch hier gilt: Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß!

16:30 – 17:15Uhr: „Bodycheck – Körpersprache in Verhandlungen“ mit Caroline Kliemt. Wie ihr euch sicher denken könnt, geht es nicht um einen Tackle beim American Football oder beim Eishockey. Nein, es geht vielmehr darum, sich mal zu fragen: „Wie wirke ich auf andere? Wie kann ich meine Wirkung auf andere beeinflussen – auch von innen heraus?“ Klingt erst mal ziemlich metaphysisch, hat aber einen realen Hintergrund: Man kann schon durch kleine Veränderungen in der eignen Denkweise beeinflussen, wie man auf andere wirkt. Das hat Caroline uns auch – wie ich fand – erfolgreich mit einigen Übungen nahe gebracht: Ich erwähne hier nur kurz die „Wonderwoman“-Pose und den „Entspannten Mann“ (sorry, eine bessere Beschreibung fällt mir nicht ein).

 

Flur-Gespräche und Abendprogramm:
Die besten Gespräche entstehen auf den Fluren, Terrassen und dem Innenhof. Das kann ich nur so bestätigen: Ich habe großartige Menschen kennengerlernt und tolle Gespräche geführt und mich dabei nie komisch gefühlt.
3 Worte zum Abendprogramm: JetLEV, Tretboot-Rennen und Schnitzeljagd. Ich selber habe nur an ersteren beiden teilgenommen – bzw. eher anderen dabei zugesehen, wie sie daran teilnehmen. Aber auch das war mehr als spaßig! Well done! Den Comedian hab ich mir angeschaut, war aber eher nicht so meine Art von Humor. Das ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass man so jemanden ins Boot geholt hat – nur um uns zu bespaßen. Schöne Idee! Abends gesellten wir uns dann ans Lagerfeuer – hier fehlte nur noch eine Gitarre. Das nächste mal bringe ich eine mit 🙂

 

Das Essen:
Hier kann ich mich nicht wirklich beschweren: Es war gut, es war reichlich, es war für jeden Geschmack etwas dabei. Kleines Manko: Ich habe von Vegetariern gehört, dass sie nicht ganz so zufrieden waren. Auch der Grillstand am Abend war für mich persönlich ein kleiner Erfolg: Hähnchen, Pute, kleine Salate, ich für meinen Teil hab ganz gut gegessen 🙂 Getränke waren übrigens bis 18 Uhr inklusive, danach musste man bezahlen.

 

Sonntag: Weiter gehts!
Den ersten Slot habe ich ausgesetzt und eher mit dem ein oder anderen Gespräch verbracht – auch das bringt unheimlich viele neue Erkenntnisse und dazu auch noch (mehr) gute Laune!

11:15 – 12:00 Uhr: „Inspiriert(er) präsentieren“, wieder mit Caroline Kliemt. Wer hier einen langweiligen Vortrag erwartet hat, hatte sich geschnitten! Wieder ging es in den Innenhof. Wir haben die Gehirnhälften erst einmal mit dem allseits beliebten Assoziationsspiel in Schwung gebracht, dann ging es mit den „Ich bin ein Baum“-Übungen weiter. Das ganze doch recht spontane,  kreative und vor allem lustige Spielchen hatte einen durchaus seriösen Hintergrund: Wie kann ich einem Thema immer neue Seiten abgewinnen? Wie nehme ich eine Haltung zu meinem Thema ein, um anderen meine Aussagen näher zu bringen? Wie kann ich andere von mir und meinem Vortrag überzeugen?

13:30 – 14:15 Uhr: „Mit Autorität zum Erfolg“ von und mit Klaus Arent. Klaus hat uns sein eigenes Geschäftsmodell vorgestellt: Autoritäten als Zugang zu Networks nutzen, um in einer Nische Fuß zu fassen. Interessant zu sehen, aber wohl nicht ganz das, was ich machen möchte, „wenn ich groß bin“. Trotzdem konnte ich mal ganz andere Herangehensweisen betrachten – auch nicht schlecht!

14:45 – 15:30 Uhr: „Jeder ist musikalisch – Kreativität im Team führen“ von Stephan Ziron. Als passionierte Musikerin konnte ich mir das natürlich nicht entgehen lassen. Unsere kleine Gruppe hat also gleich losgelegt: Spontan improvisierte Musik, ab und an dissonant, aber deshalb nicht weniger schön. Jeder ist irgendwie irgendwo musikalisch, allein schon beim Sprechen folgen wir unserem natürlichen Rhythmus. Jeder kann singen, jeder ist musikalisch. Die Übungen waren mir nicht neu, aber es war großartig zu sehen, wie sich auch andere Stimmen im Verlauf des Workshops entwickelten.

16:00 – 16:45 Uhr: „Lebst du, um zu arbeiten oder arbeitest du, um zu leben?“ mit Manfred Gottschling. Hier saßen auf dem Podest verschiedene „Talkshow“-Gäste, darunter Mariano Glas und Jens Altmann, die mal erläuterten und diskutierten, wie sie ihren Alltag und ihr Berufsleben unter einen Hut bekommen, ohne sich dabei kaputt zu machen. Wir bekamen Einblick in den Alltag anderer, der teilweise wirklich durchstrukturiert war. Wir haben aber auch Auszeiten kennengelernt; hier kam fast die altbekannte „Katzen oder Hunde?“-Debatte auf. Die Idee der Talkshow fand ich ganz gut, hier fehlte mir aber die Übertragbarkeit auf meinen eigenen Agentur-Alltag: Wie kann ich Alltag und Job unter einen Hut bekommen, ohne mich zu stressen? Wie schalte ich meinen Kopf aus? Gibt es Tipps und Tricks, die mir dabei helfen? Etwas schade, dennoch nicht uninteressant.

 

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Mein absolutes Lieblings-Rollup :)

Die Verabschiedung/Mein Fazit
Ich fand es unglaublich toll, wie sehr Marco dieses „Baby“ ans Herz gewachsen ist und hoffe inständig, dass es weitere M3s geben wird. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt, viele Eindrücke gesammelt, viel Neues gelernt, konnte viel mit nach Hause nehmen. Ich hoffe außerdem, einiges davon umsetzen zu können. All das war sehr persönlich, sehr auf-dem-Boden, alles ohne eine „Ich bin besser als du“-Attitüde. Ich wäre gerne beim nächsten mal wieder dabei!

 

Lasst uns wissen, wie ihr unser Recap fandet. Welche Eindrücke konntet ihr von der M3 mit nach Hause nehmen, was hat euch gefallen, was eher nicht?

 

 

Weitere Recaps findet ihr hier:
Recap bei gefruckelt.de
M3 Recap von Markus Laue
Recap von Malte Koj
Contentman.de zur M3 Campixx
Recap bei Edelnerd
Ranking Check über die M3 Campixx (1/2)
Das Internetgenie hat auch ein Recap
Das Recap von Nachwuchs JetLEV Pilot Kai (Search ONE)
Christians M3 Recap

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3 Kommentare zu “M3 Campixx – Recap | Annika vom Manhattan Team

  1. manfred

    hallo Annika,
    danke für deinen Recap und die Worte zu meiner session am Sonntag-Nachmittag … gerne kann ich dir ein paar tipps geben die in der grossen Runde leider schwieriger waren. Melde DIch einfach mal bei mir …

  2. Pingback: M3 Campixx 2013 – mehr als Marketing | gefruckelt.de

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